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Cachedose - Juni 2012

Urlaubsvorbereitungen

Anmerkung: Teile der nachfolgenden Ausführungen kann nur derjenige Cacherfreund in Gänze nachvollziehen, der eine Premium-Mitgliedschaft bei Groundspeak® besitzt.

Eine Fahrt in den Urlaub ist bei uns auch immer mit einigen cachebezogenen Vorbereitungen verbunden. Zunächst gilt es, die Fahrtstrecke zum Urlaubsort nach lukrativen Geocaches abzusuchen.

Da die vewodus fast immer an den gleichen Urlaubsort fahren (Hinterzarten im südlichen Schwarzwald ) liegen die vorgewählten Routenplanungen ('Caches along a route') und die entsprechenden Pocket Queries unter unserem Account vor und können schnell mit Hilfe von GSAK bearbeitet und für die weitere Nutzung als GPX-Dateien bereitgehalten werden (siehe auch unsere Ausführungen im Kapitel GSAK).

Da unsere Streckenauswahl auf langjährigen Erfahrungen bezüglich der Verkehrslage auf den Autobahnen beruht, wir also zum Beispiel die A5 meiden und lieber über die französische Seite anreisen, geht das leider nicht mit einem einzigen PQ. Wir brauchen sechs! Macht aber nichts, sie kommen dann alle in eine Database von GSAK (FahrtSchwarzwald) und werden dann erst auf unsere GPS-Geräte geladen. Da meist keine Zeit verbleibt, sich die Caches entlang dieser Route auch alle vorher in den Cachebeschreibungen anzuschauen, wir aber auch nicht von den Massen an potentiellen Caches erschlagen werden wollen, legen wir den Seitenabstand zur Route meist auf 1km fest und beschränken die Query-Suche auf Tradis und Multis.

So kommen in der Regel etwa 200 bis 300 Caches zusammen, die wir auf Hin- und Rückfahrt zur Auswahl hätten. Dass davon aber nicht einmal 5 % auf der Hin- und Rückfahrt in die engere Wahl genommen werden, sei nur am Rande erwähnt. Man kann die Strecke Koblenz bis Hinterzarten im Schwarzwald in knapp 3 Stunden schaffen, wir brauchen für diese 380 km zwischen 8 und 9 Stunden. Soweit zum Thema stressfreies Reisen. Oftmals bleiben wir an einem schönen Ort hängen und wir 'grasen' noch ein bisschen die betroffene Gegend ab. Nur wenn das Wetter allzu grauslich ist, dann bleibt's bei ein paar Drive-Ins auf der Fahrt.

Die Region am Urlaubsort haben wir schwerpunktmäßig in mehrere Radiussuchen aufgeteilt. Da ist zunächst der Urlaubsort selbst (Hinterzarten), dann die Städte Freiburg, Villingen, Waldkirch, Staufen sowie die Region Kaiserstuhl. Für diese (und mehr) schaffen wir dann mit den entsprechenden Mittelpunkten und einem Radius zwischen 5 und 20km (je nach Cachedichte) PQ, die in der Regel 200 bis 800 Caches im ‚Angebot‘ haben. Sie werden allesamt auf GSAK zwischengeparkt (als Databases) und bei entsprechendem Bedarf auf die GPS-Geräte überspielt. Den Stapel an PQ lassen wir während des Urlaubs im Fünferpack täglich automatisch aufrufen (mehr lässt Groundspeak® nicht zu), so dass in etwa alle drei Tage während unseres Urlaubs das jeweilige Query aktualisiert wird.

So gewappnet, kann's endlich in den Urlaub gehen. Wir sind in der glücklichen Lage, in unserem Hotel einen (bisher) kostenfreien WLAN-Anschluss nutzen zu können. Also ist die Verbindung zur Außenwelt völlig problemlos und, da wir schon seit Jahren nur noch mit Laptops arbeiten, entstehen auch keine Transportprobleme.

Cache-Highlights im Juni

Am Monatsanfang hatten wir die beiden Foto-Such-Caches des LesPetits-Teams im Westerwald besucht, GC2QBFF und GC2QE80.

Bilderkennungsaufgaben in einer Stadt gefallen uns immer wieder, muss man sich doch die Zeit nehmen, die betroffenen Objekte genau anzusehen. Und dabei entdeckt man oft bei seinen 'Nachbarn' die Liebe zum Detail. So auch hier. Hübsche kleine Westerwalddörfchen mit Geschichte. Und der besondere Reiz: Am Ende geht's zu den beiden Steinbrüchen, aus denen sich die Häuslebauer vor Jahrhunderten 'bedient' hatten.

Caches vom Framesmasher versprechen immer gute Qualität. So war's auch beim Cache Lörning bei duing II. Ein gemütlicher Rundweg mit eindeutigen Aufgaben in einen Waldstück vor Montabaur. Das Finale war mal wieder eine gelungene Bastelarbeit.

Vielstufige Multis haben für uns oftmals ihren besonderen Reiz. Dass das nicht immer im Einklang mit den Vorstellungen des jeweiligen Owners sein kann, ist naheliegend. In diesem Monat gab's gleich zwei Gelegenheiten, die wir nutzten.

Da war zunächst der Cache Kleine Runde in Montabaur.

Wir kennen die alte Innenstadt von Montabaur durch vorangegangene Caches doch recht gut, so dass uns die Orientierung aufgrund der Cachebeschreibung nicht schwerfiel. Und auch die Aufgaben an den einzelnen Stationen waren durch Netzrecherchen lösbar. Zeitlich war der Aufwand der ‚Schreibtischsuche‘ sicherlich genauso aufwendig, als hätte man die Runde tatsächlich erlaufen. So war vor Ort nur noch die Cachedose aufzusuchen und weiter ging’s. Dass uns allerdings der kleine Pfuschteufel einen sachten Tritt in den Allerwertesten verpasste, soll nicht unerwähnt bleiben. Vor Ort war der Cachebehälter verschwunden. Nur der pure Zufall ließ uns das Logbüchlein irgendwo auf dem Weg finden und wir legten es ohne Behälter an den für uns plausibelsten Platz zurück (wo’s der Owner Tage später bei der Wartung fand).

Auch die Schönstatt-Wallfahrt II wurde eine ‚Opfer‘ unserer Plausibilisierungsmanie. Der nachfolgende Logeintrag erklärte anschließend unsere Seelenpein:

Es kommt nicht allzu oft vor, dass eine Beichte vor der eigentlichen Wallfahrt abgelegt wird.
Aber der Reihe nach:
Als wir heute Morgen Petrus um seinen Zuspruch baten, wurde der uns verweigert. Unser Sündenregister war wohl zu hoch. In unserer Verzweiflung wandten wir uns an den Heiligen St. Plausibelius und siehe da: Uns wurde geholfen. Na ja, er meinte, gewagt, möglich, plausibel. Nur für die P-Station da weigerte er sich in Gänze: Das solltet ihr mal schön selber ermitteln.
Heute Mittag, Petrus war immer noch verstimmt, zogen wir ins Abenteuer, fanden die P- Station, die uns mit einer Grundrechenart und ein paar römischen Zahlen ein plausibles Ergebnis lieferte, fanden ein gut markiertes Plätzchen und bekamen ein ganz schlechtes Gewissen, als wir in der Logbibel die Einträge lasen. Zwei Betatester lobten diese schöne Runde und wir, wir hatten nur eine Station aufgesucht! Asche auf unser Haupt, Beichte abgelegt, zur Strafe eine Coin und einen TB hinterlassen und wieder von dannen geschlichen.
Versprochen: Bei der nächsten Wallfahrt sind wir wieder voll dabei;-)

Der kleine Udo in der Nähe von Kadenbach ist eine rundum stimmige kleine Geschichte um einen Lausbub, der auf die Jagd zieht. Es macht Spaß seinen Spuren zu folgen, ein Feuerwerk an Ideen wird gezündet, das in einem unglaublichen Finale endet. Und die Geschichte lehrt: Lasst kein Kinderspielzeug verkommen, mit der richtigen Idee macht es einen Cache zum Hit!

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Letzte Änderung: 20.10.2013