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Cachedose - November 2012

Wie der Zufall so spielt…

Manche Mystery-Caches verursachen bei uns immer eine hohe Fehlerrate. Man soll das ja nicht an die große Glocke hängen, also dann hier versteckt auf diesen Seiten mal so ein Episödchen…allerdings mit unerwartetem positivem Ausgang;-)

Diese Fehlerrate, das wissen wir inzwischen aus Erfahrung, hat eine einfache Ursache: Wir lesen meist den Text nicht gründlich genug. Nur gehören wir offenbar inzwischen einem Lebensalter an, in dem der daraus abzuleitende Lerneffekt wohl gegen Null tendiert.

Es ging um den Mystery-Cache 1. Große Pause. Der eine vewodu hatte das Rätsel bald gelöst, und der andere das Ergebnis in der To-Do-Liste eingetragen. Irgendwann, im Zuge einer Cachetour hatten wir am späten Nachmittag auch diese ermittelte Lokation erreicht und zusammen mit unseren Cache-Freunden – dem jueke-Team – die Suche begonnen. Man muss sich vorstellen: vier Augenpaare suchen an der - wie sich später herausstellte -richtigen Stelle – und finden nichts. Also macht sich der Rest (außer dem ursprünglichen Rätsellöser) an die Fehlersuche und wird auch schnell fündig. Der hat sich in der Gradzahl vertan, ein blöder Zahlendreher. Bevor uns die Dunkelheit überrascht, schnell zu der angeblich richtigen Lokation und fündig werden. Es sah auch alles plausibel aus. Wege passten, Örtlichkeit passte, nur die Cachedose fanden wir auch hier nicht.

Auf dem Rückweg, leicht verunsichert über das Suchergebnis dieses Caches, gab’s , wenn wundert’s, nach so langer Angespanntheit mächtig Druck auf ein Körperorgan, das nach Entlastung und Entleerung verlangte. Und wie das so üblich und durch das Schamgefühl gesteuert, macht man das tunlichst an einem möglichst versteckten, verschwiegenen Örtchen. Der Rest war ein durch lange Erfahrung geschulter Geocacherblick und eine ans artistische grenzende Körper(teil)beherrschung, um die hervorlugende Cachedose nicht zu besudeln… und ein Cache ward doch noch gefunden.

Es war dann, wie sich herausstellte, nicht die Dose zum Cache "1. Große Pause", das war uns aber in diesem Augenblick egal: Die Erfolgsbilanz zählt: Ein Cache gesucht, ein Cache gefunden – muss ja nicht derselbe Cache sein, oder?

Die "1. Große Pause" wurde inzwischen von beiden Teams unabhängig voneinander gefunden: Das Team jueke schrieb uns nach vollbrachter Tat: „Es ist fast ein Wunder, dass keiner von uns Vieren den am Dienstag gesehen hat. Aber so ist es, wenn man sich nicht so ganz sicher ist, ob man überhaupt an der richtigen Stelle ist. Zum Glück gab es ja dann ein spätes Wunder an anderer Stelle.“

Als wir vewodus nach Wochen die Cachedose wieder suchten, fanden wir leider nur noch ein völlig durchnässtes Logbuch und die kläglichen Überreste einer Cachedose im durchweichten Boden vor.

© 2008-2017  vewodu

Letzte Änderung: 20.10.2013