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Cachedose - Januar 2013

Offizieller Geocache...

Jeder Geocacher kennt die Aufkleber. Selbstkritisch wie wir sind, haben wir diese Bezeichnung an den Dosen unserer ausgelegten Geocaches bisher unterlassen. Unsere Caches tragen keinen Gütesiegel und beinhalten lediglich den Hinweis uns zu kontaktieren, falls es einem nicht ‚passen‘ sollte.

Bevor wir hier eine Grundsatzdiskussion führen, sei es uns gestattet, das Thema etwas pragmatischer anzugehen. Keiner unserer Caches hat den ‚Segen‘ von außerhalb der Geocaching Community. Nur für zwei Geocaches haben wir bisher den Versuch unternommen, nachträglich irgendwie den amtlichen Segen zu bekommen.

Da ist zunächst der W270. Ein Trumm von Bagger, der irgendwo in der Landschaft abgestellt wurde und den wir als Cacheversteck nutzen. Ein Schild weist darauf hin, dass im Gefahrenbereich des Baggers der Aufenthalt verboten ist, aber diese Gefahr ist schon lange gebannt. Dieser Bagger baggert nicht mehr. Er steht und rostet vor sich hin.

2012 tat sich dann plötzlich etwas am Bagger, die unmittelbare Umgebung wurde besenrein gemacht und der ganze Bagger erhielt einen neuen Farbanstrich. Die Trasswerke Meurin feierten ihr 150-jähriges Bestehen und wollten wohl ihre unmittelbare Umgebung etwas aufhübschen. Nun gut, dachten wir, dann teilen wir denen doch mit, dass wir ihr Schmuckstück seit Jahren für unsere Cachezwecke nutzen und dass man uns doch gewähren lassen könnte, das weiterhin zu tun. Wir schrieben also einen freundlichen Brief und erhielten auch eine freundliche Antwort:

….vielen Dank für Ihr Interesse an dem historischen Bagger.
Leider ist Ihre Anfrage nicht so einfach zu beantworten, da hier einige versicherungsrechtliche Besonderheiten zu beachten sind.
Wir werden den Sachverhalt klären und Ihnen dann abschließend Bescheid geben.
Mit freundlichen Grüßen
ppa……

Das war im Mai 2012. Bis heute haben wir keinen weiteren Brief erhalten. Unser Fazit: Die Fa. Meurin, in deren Besitz dieser Bagger offenbar ist, hat nunmehr Kenntnis von unserem Tun, erhebt keinen Einspruch und wird sich ggf. wieder an uns wenden, wenn sie unser Tun nicht gutheißen sollte.

Der zweite Cache zu dem wir eine offizielle Stelle eingeschaltet haben, ist der Cache Hydrawichteltal.

Im Januar 2013 suchten wir anlässlich des Tausches des speziellen Cachebehälters die Gemeinde Menzenschwand auf, und baten um offizielle Genehmigung des Cacheversteckes. Es ist eine alte Bank, die irgendein zufriedener Gast der Gemeinde vor Jahren als eine Art Dankeschön geschenkt hatte. Die Bank kommt so langsam in die Jahre und wir wollten mit unserer ‚Meldung‘ sicherstellen, dass man uns wenigstens Bescheid gibt, falls diese Bank entsorgt werden müsste.

Man fand das alles ganz lustig, wir mussten länglich der Dame bei der Tourist-Information und dem Ortsbürgermeister unser Hobby erklären und erfuhren nebenbei auch etwas über die Geschichte der Bank. Auch versprach man uns, das Thema auf der nächsten Verbandsgemeindeveranstaltung anzusprechen und uns dann über das Ergebnis zu berichten.

Na ja, wir warten mal.

Anmerkung: Zu diesem Thema siehe auch Cachedose - Oktober 2014

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Letzte Änderung: 23.11.2014