Wir stellen uns vor     Julius Geschichten     Koblenzer Brunnen     AK 2008      

Geliebter Schwarzwald     Lieblinge     Cachen mit Anderen     Erster    Statistik      

Ausrüstung    Geocaching in der Kritik    Cachedose     Links    Impressum    

Home            

Cachedose - Mai 2013

CSI Koblenz

Diesen Mai feierte die Dienststelle CSI-Koblenz ihr fünfjähriges Dienstjubiläum. Fünf Verbrechen konnten in dieser Zeit aufgeklärt werden. Eine beachtliche Erfolgsquote, liegt doch die bundesweite Aufklärungsquote für Straftaten in der Bundesrepublik weit unter 90%.

Wir haben natürlich bei der Aufklärung dieser Verbrechen tatkräftig Unterstützung geleistet. Im ersten Kriminalfall – einem Mord am Deutschen Eck – waren wir sogar mit dem bewährten Team Rheininsel die ersten am Tatort. Dabei zeigte sich schon von Anbeginn: CSI-Einsätze macht man am besten im Team.

Bei diesen „Kriminalfällen“ ist jeder von Anfang an in die Geschichte mit einbezogen. Höllisch muss man aufpassen, jedes Wort auf die Goldwaage legen und von Fall zu Fall steigert sich der technische Aufwand. Obwohl es immer durch Gelände geht, das durch andere Geocaches bereits ausgereizt zu sein scheint, gelingt es Geothilo immer wieder, die Spannung aufrecht zu erhalten.

Der Mord an der Schleuse war eine echte Herausforderung an unsere Ermittlungsfähigkeiten. Trotz guter Vorarbeiten von Oberkommissar Schulze konnten wir als ‚Zusatzermittler‘ noch ein paar wertvolle Beiträge liefern. Da ist zunächst mal das Opfer: Unsere Untersuchungen seines Ausweises ergaben: Glatte Fälschung! Wenn da mal nicht die Koblenzer Unterwelt ihre Hand im Spiel hat!

Der Augenzeuge an Station 2 outete sich übrigens als Besitzer einer Kampfhündin. Der Köter ging doch glatt auf das dort versammelte Federvieh los. Hier sollten wir mal eine Nebenakte anlegen...

Die Polymer-Analyse an Station 3 bestätigte unsere Vermutung: Die Rahmenkonstruktion war schon beim Bau vor Jahren auf diesen Fall hin ausgeführt worden. Sehr verdächtig....

Und dann der Tatort an Station 4. Wie konnte den Kollegen von der Mordkommission entgehen, dass die Blutgruppe der blutverschmierten Zahl nicht mit der des Opfers identisch war? Äußerst merkwürdig....

Dank des nun folgenden Einsatzes unserer High-Teck-Sonderausrüstung konnten die Ergebnisse von Schultze an den Stationen 5 bis 8 schnell abgehakt werden. Gute Arbeit Schultze....

'Schilderwald' an Station 9 war eine echte Hürde. Was hat uns da die Abteilung nur für ein Smartphone mitgegeben? Erst ein Zwischenstopp in der Dienststelle verschaffte uns Zugang zum letzten Aktenvermerk vom Schultze. Sch... Technik......

Aber der Hammer war dieser Aktenvermerk im Zusammenhang mit dem Hinweis an Station 10. Wie konnte Schultze vom Versteck der Tatwaffe wissen, wenn er noch auf der Suche war? Stecken Schultze und der Täter unter einer Decke?...........

Und dann die angebliche Tatwaffe! Sehr merkwürdig diese überdimensionierte Büroklammer. Mit dem Ding hat sich Brigittchen das Haar festgesteckt. Aber eine Mordwaffe? Nie und nimmer....

Im Kriminalfall Skandal in Koblenz vergreift sich doch tatsächliche eine Kunstdiebesbande an Koblenzer Kostbarkeiten. Das konnten wir natürlich nicht auf uns sitzen lassen. Was die Kerle aber auch alles zusammengeklaut hatten. Fast sämtliche Denkmäler Koblenz fielen denen zum Opfer. Was die nur mit dem Zeug machen? Wir konnten uns aber auch davon überzeugen, dass manch Diebesgut sichergestellt werden konnte. So befindet sich der Schängel wieder auf seinem Sockel. Das wär ja auch ein Ding, wenn der nicht mehr spritzen würde.

Bei so viel Einfallsreichtum und Abwechslung wie in den CSI-Koblenz-Einsätzen von Geothilo kann man sich als Geocacher nur wünschen, dass die „Kriminalitätsrate“ in Koblenz niemals sinkt!

© 2008-2017  vewodu

Letzte Änderung: 20.10.2013