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Cachedose - Februar 2014

Kriminelle Energie

Eine der schönsten Geocaches, die wir im Februar aufgesucht haben, war die Serie der Metternicher Räuberbande vom Team KathiHei. Grundsätzlich ist ja im Großraum Koblenz geocachemäßig die Kriminalitätsrate schon recht hoch, aber bisher waren wir Geocacher immer die Guten. Diesmal mischten wir uns voller Vergnügen unter das kriminelle Pack. Die Serie ist liebevoll und abwechslungsreich gestaltet und deckt eine breite Palette an geocachetechnischen Herausforderungen ab.

Da ist zunächst der Multi Metternicher Räuberbande – Die Flucht. Ein Verwirrspiel durch Metternicher Gassen. Und jede dieser Gassenzugänge muss man sich erarbeiten. Von wegen schnelle Flucht, Ein Glück, dass auch die Polizei ihre liebe Not hat, uns in diesem Gewirr zu folgen.

Seltsam, dass unsere kriminelle Energie immer an einem Sonntagmorgen ausbricht. Sei’s drum, wir waren scharf auf die Moneten und zusammen mit dem Team jueke machten wir uns an einem sonnigen Februarsonntag auf die weitere Suche nach der Beute.

Der erste Versuch (Metternicher Räuberbande #1) führte durch Metternicher Wohngebiet. Zur Abwechslung gab’s statt der sonst üblichen Koordinatenermittlung diesmal eine mit Karte und Ortsbeschreibung geführte Tour. Sozusagen eine Studiosus-Reise auf kriminellem Niveau. Leider war die Beute schon anderweitig versteckt und unter Hinterlassen eindeutiger Spuren machten wir uns auf den Weg zum vermeintlichen Versteckort (Metternicher Räuberbande #2).

Für diesen Versuch zitieren wir mal aus unserem Online-Logeintrag:
„Auch Gauner sollten ab und an die Binse beherzigen: Wer lesen kann.... So stocherten wir etwas ziel- und planlos durch die Landschaft, sorgten aber für eine verwirrende Spurenhinterlassenschaft für nachkommende Generationen. Christa war auf dieser Teilstrecke unsere Erlöserin, allerdings mit der Feststellung, dass die erhoffte Beute immer noch auf sich warten ließ.“

Aller guten Dinge sind drei. Und warum nicht alle verfügbare kriminelle Energie bündeln. Denn inzwischen hatten auf halbem Weg zur nächsten Beutestation (Metternicher Räuberbande #3) gleichgesinnte Verfolger zu uns aufgeschlossen. Es waren die Teams Licher und Malecon. Jetzt konnte nichts mehr schiefgehen, allerdings unter Inkaufnahme, dass jetzt die Beute durch acht zu teilen wäre. Aber wie schon auf den Vorstationen, die „Kohle“ war mal wieder gewandert.

Mit den Erkenntnissen aus drei vergeblichen Versuchen gab’s dann endlich auch die ersehnte Beute (Metternicher Räuberbande – Bonus). Voller Hochspannung beugten sich acht Augenpaare über die große Dose. Bloß nicht erwischen lassen. Rasch wurde die Beute verteilt und unschuldig pfeifend ging's zurück zum Cachemobil.

Eine lustige Räuberpistole, die diesen sonnigen Sonntag recht kurzweilig erscheinen ließ.

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Letzte Änderung: 6.04.2014