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Cachedose - Oktober 2014

Cachepflege - Die Blaubankaffäre hat ein neues Versteck

Vier Tage in Hinterzarten. Die müssen genutzt werden. Unsere Blaubankaffäre braucht eine neue Unterkunft. Sieben Jahre hatte ein dicker Baumstumpf, Überreste eines Blitzschlags in eine Tanne, als Quartier gute Dienste geleistet. Jetzt hatten Mikro- und Meiofauna ganze Arbeit geleistet: Von dem einstmals stolzen Stamm war nicht mehr viel übrig.

Wir entschieden uns für ein kleines Insektenhotel als Ersatz. Das passte gut an diesen sonnigen Platz und war hier an der Grenze des Naturschutzgebietes genau das Richtige. Wir erwarben ein im Handel erhältliches Haus, das nach Vorgaben von Naturschützern hergestellt worden war. Natürlich musste es für unsere Belange ein wenig umgebaut werden. Wie, wird nicht verraten. Wir sind aber sicher, dass die Art der Unterbringung des kleinen Petlings keine Störung der Hotelbewohner darstellt. Mit ca. 40 Besuchen pro Jahr wird dieser Cache außerdem nicht so häufig aufgesucht. Das Ganze ist an einem etwa 1,5 m hohen Pfahl befestigt, der über einen Erdanker im Boden eingeschlagen ist.

Natürlich kann man eine solche Baumaßnahme nicht ohne die amtliche Genehmigung machen. So erschienen wir mit unserem Machwerk an einem Montag Anfang Oktober im Baudezernat der Gemeinde Hinterzarten, erklärten unser Anliegen und baten um Zustimmung. Wir hatten Glück, der Grundstücksabschnitt gehörte der Gemeinde, am Abend tagte der Gemeinderat und am Dienstag habe man sowieso einen Termin mit dem Forstamt. Man werde unser Anliegen vorbringen und uns das Ergebnis am Mittwochmorgen telefonsich durchgeben. Mittwoch war unser Abreisetag.

Pünktlich um 10 Uhr am Mittwochmorgen kam der Anruf. Wir durften. So zog das vewodu-Team schwer bepackt zum Final, trieb den Anker senkrecht in den Moorboden, befestigte den Pfahl nebst Hotel und bestaunte sein Ergebnis. Der Pfahl stand tatsächlich senkrecht und fest. Die Besucher können kommen.

Die 'Zimmerbelegung' wird natürlich erst im nächsten Frühjahr beginnen. Nach 19 Tagen gab's den ersten Besuch von einem Geocacherteam. Ein zweites Team hat zwar das Hotel besucht, es aber nicht als Cacheversteck erkannt, weil es noch mit dem alten Listing unterwegs war. Ihnen haben wir dann Logerlaubnis erteilt, zumal sie schon zweimal, mit weiter Anreise aus der Schweiz, vor Ort vergeblich gesucht hatten. Unser Beitrag zur Völkerverständigung.

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Letzte Änderung: 2.11.2014