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Cachedose - August 2015

Heute frischer Fisch, keine Hechte von gestern

Ab und an gesellt sich zu unseren Cacheausflügen auch mal ein Familienmitglied zu uns. Diesmal war es die Tochter. Tage vorher hatten unsere Cacherfreunde lobend die „Hechte von gestern“ empfohlen und so beschlossen wir, diese kleine Serie für diesen Ausflug einzuplanen, konnten wir doch, wenn’s mal klemmte, auf Unterstützung rechnen und uns so nicht unnötig blamieren. Im Vordergrund sollte ja das Pflegen der Familienbande stehen, das Cachen diente uns da mehr oder weniger nur als Beiwerk.

Zur Vorbereitung unseres geplanten Ausfluges hieß es aber zunächst einmal, uns Informationen über die alten Hechte einzuholen. Schon beim ersten Rätsel kamen wir ins Schleudern. Weder war uns der Schauspieler bekannt (Steven Segal) noch der Film (Alarmstufe Rot). Noch schlimmer: selbst das Googeln mit den Vorgaben aus dem Listing ergab keine heiße Spur. Blieb nur ein Telefonjoker. Tröstlich zu erfahren, dass auch unsere Freunde auf eine fremde „Informationsquelle“ zurückgreifen mussten. Den Trinkspruch im zweiten Rätsel errieten wir auf Anhieb, nur welcher alte Hecht damit in Verbindung zu bringen wäre, ist uns bis heute nicht eingefallen. Im dritten Rätsel war alles Paletti. Und auch der gesuchte Brunnen war schnell erraten. Nur mit der Schreibweise haperte es, aber Google „bügelt“ das ja gleich aus. Jetzt konnte es losgehen.

Einen herrlichen Tag hatten wir uns für diese Runde ausgesucht. Wir entschieden, mit dem zweiten Hecht zu beginnen, der war von unserer Parkposition am nächsten. Vor Ort staunten wir nicht schlecht, einen Wasserhahn in luftiger Höhe am Baum vorzufinden. Das Tüpfelchen auf dem i wäre es gewesen, hier das kühle Nass sprudeln zu sehen. Aber man darf ja mal träumen.

Wegsam war das Gelände in keiner Weise, hier verkehrten wohl nur noch die Cacher. Und natürlich die Gäste unseres zweiten Hechtes. Der Protagonist stand mitten im Wald vor seinem Herd und kochte. Eine lustige Bastelei aus Schrauben und anderen Metallteilen, für die sicherlich mal eine andere Verwendung vorgesehen war.

Am besten gefiel uns die dritte Skulptur. Inn frivoler Haltung stand hier der Doppelgänger von Jean-Claude Van Damme und betätigte die Spülung. Wir mussten aufpassen, dass das Logbuch nicht nass wurde!

Die Runde hatte natürlich auch ihren abschließenden Bonus. Mit den Bonuszahlen, die wir jeweils aus dem Cachechecker erhalten hatten, waren die Finalkoordinaten schnell ermittelt. Nur die Suche nach der Dose gestaltete sich doch etwas schwieriger, als wir – ausgerüstet mit Spoilerbild – vermutet hatten. Hier sahen alle Bäume so aus wie auf dem Bild.

Sylvester Stallone erwartete uns schon. Einer der Hechte von gestern, den auch wir Alten zu kennen glauben; obwohl, einen Film mit ihm haben wir uns bis heute nicht angeschaut. Und es kommt nicht alle Tage vor, dass so ein Star sich Autogramme seiner „Verehrer“ auf den Hinterkopf schreiben lässt. Er hielt geduldig seinen Kopf hin. Eine echte Kämpfernatur!

Wir hatten mit diesem „Familientag“ bei den Hechten eins erreicht: Der Ausflug bleibt sicherlich für alle Beteiligten in netter Erinnerung.

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Letzte Änderung: 16.10.2015