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Cachedose - April 2016

Der Cache Philippsbrunnen ist Geschichte

Wenn ein Cache mehr als 5 Monate keinen Logeintrag hat, sollte man sich Sorgen machen. So wie bei diesem hier. Im November 2015 das letzte Mal gefunden, jetzt war fast der April vorbei. Da stimmt doch was nicht. Wie schon mehrfach passiert, vermuteten wir auch diesmal die Ursache am Final. Die Dose lag wohl geschützt in einem Loch eines umgestürzten Baumes, aber um sie rum wucherte insbesondere im Frühjahr mächtig das Unkraut. Mehrfach hatten wir dann eine Schneise mit Rosen- und Astscheren geschnitten und das Problem war behoben – jedenfalls für ein paar Monate. Diesmal gab es hier aber kein Problem; die Dose war zugänglich. Erst als wir mal den Startpunkt inspizierten, sahen wir die Bescherung. Eine völlig verwahrloste Eselsbach-Hütte. Und überall Betreten-Verboten-Schilder. Das Gelände war nicht mehr zugänglich, die Hütte offenbar von der Gemeinde aufgegeben, der vor langer Zeit mit viel Liebe gestaltete Kinderspielplatz verwahrlost.

Es hatte nicht den Eindruck, dass das hier in Bälde sich wieder zum Guten wenden würde. Ganz im Gegenteil, wir ahnen, dass diese Hütte in ein paar Jahren als „Lostplace“ in Cacherkreisen gehandelt wird. Für uns macht damit der Philippsbrunnen-Cache keinen Sinn mehr. War schon das Quellgebiet nicht betretbar, war die Geschichte um den begehbaren Schacht nur als Hügel und Markierungsstein im Gelände vermittelbar, hätte jetzt ein neues Start-Ambiente gefunden und thematisiert werden müssen. Das war’s dann.

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Letzte Änderung: 01.04.2016