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Adventskalender 2008

Wenn sich zwei oder mehr Cacher über ihr Hobby unterhalten, bewegen sich die Gesprächsteilnehmer auch bald auf irgendwelchen Traumpfaden. So entstand irgendwann im Frühjahr 2008 die Idee, im Zusammenhang mit dem nächsten Weihnachtsfest mal so ein richtiges Ding zu machen, jeder beteilige sich mit seinen Ideen und herauskommen werde sicherlich eine schöne Sammlung von einzigartigen Caches für die Cacher-Gemeinde.

Nun, die Idee zu Dritt wurde letztlich nicht umgesetzt. Wir fingen im April 2008 an, uns im Detail mit diesem Kalender auseinanderzusetzen. Dabei schufen wir zunächst einen standardisierten Einleitungstext. Wir achteten aber auch darauf, dass jeder Cache (außer dem Bonus-Cache) für sich stand und auch als Einzelcache gesucht werden konnte. Zentral schufen wir ein Adventskalender (auf unserer Homepage abgelegt), über den der Cacher durch Anklicken eines Türchens den jeweiligen Cache aufrufen konnte. Das Adventskalenderblatt war über jede Cachebeschreibung aufrufbar. Durch diese Konstruktion vermieden wir es, in jeder Cachebeschreibung das ganze Brimborium einzubringen.

Natürlich sollte es als krönenden Abschluss (nach 24 Türchen) auch noch einen Bonus-Cache für die geben, die sich diese Tortur bis zum bitteren Ende angetan hatten.

Der Bonus wie auch das Kalenderblatt sollten von Anfang an, noch vor dem ersten Türchen-Cache, auf GC aufrufbar sein. Der Bonus sollte nur zu lösen sein, wenn man alle in den Logbüchern der Einzelcaches zu findenden Bonuszahlen gesammelt hatte. Zur Übersichtlichkeit gab es ein Ausdrucksformular das man in der Cachebeschreibung des Bonus-Caches aufrufen konnte und dem einzelnen Cacher half, die Übersicht zu wahren, aber es sollte auch verhindern, dass jede Cachebeschreibung mit diesem nüchternen Kram aufgebläht wurde.

Gleichzeitig schufen wir unter Google-Earth eine KML-Datei, in der wir alle unsere Cache-Lokationen, die einzelnen Wegpunkte, die zugehörigen Spoilerbilder und sonstiges informatives Bildmaterial einbrachten.

Im Zusammenhang mit diesen Kalender-Caches hatten wir auch vor, den Cache „Am Guten Mann “ zu reaktivieren, eine Kapelle neben dem stillgelegten aber noch bewachten AKW Mülheim-Kärlich. Bei der Verstecksuche gab's ein lustiges Aha-Erlebnis: Wir hatten ja den Guten Mann seinerzeit archiviert, weil uns zu viele Cachedosen abhanden gekommen waren. Jetzt fanden wir oben links am Türrahmen zur Kapelle noch eine alte Mikrodose. Da gehörte sie eigentlich nicht hin (wir hatten sie links daneben unter dem Tischchen für die Kerzen mit Magnet angebracht) aber ein wohlgesonnener Gläubiger hatte sie wohl dort deponiert und keiner hat's gemerkt. Das neue Versteck, was wir im Auge hatten, war in unseren Augen genial. Die Umwehrung des AKW-Geländes hat überall diese Durchbruchlöcher, wie sie beim Gießen des Betons für die Verschalung gebraucht werden. In solch ein Loch passt eine Mikrodose "saugend" rein. Der Deckel verhindert, dass sie ganz rein geschoben werden kann. Ist doch klasse, oder? Die Bauherren vom AKW denken auch an uns Cacher! Aber gemach: Unsere Euphorie wurde im November 2008 noch vor der Eröffnung des Caches arg gedämpft. Auch dieser Mikro verschwand. Seit Anfang Dez. 2008 hatten wir ein Versteck gewählt, das außerhalb der Sicht der Wachmannschaft am Kernkraftwerk liegt. Wir gaben nicht auf!

Bis Ende Juni 2008 hatten wir das „Gerüst“ für den Kalender zusammen. Probleme gab es bis zur „Befüllung des Kalenders“ nur am Rande. So ließ sich irgendwann unsere Homepage nicht mehr dazu bewegen, noch Bildmaterial abzuspeichern. Wir hatten die Kapazitätsgrenze von 10 MB, die uns der Provider zur Verfügung stellt, offenbar erreicht. Jetzt mussten wir mit unseren Ressourcen etwas sparsamer umgehen. Überflüssiges Bildmaterial wurde wieder vom Server genommen.

Nach dem Urlaub Anfang Juli 2008 gab’s die ersten herben Enttäuschungen. Die Dicke Buche, ein Cache über eine alten Buche in der Nähe von Simmern, hatte ein anderer Cacher auch entdeckt und einen Cache dort veröffentlichen lassen. Ebenso war Am Bur in Bassenheim ein Cache entstanden. Hier war zwar vom Owner nicht der Sauerbrunnen thematisiert worden, aber das Cacheversteck lag nur 30m von unserem geplanten Cacheversteck entfernt, hier mussten wir uns also was Neues einfallen lassen. Für die Dicke Buche fanden wir mit der Sebastianus-Kapelle schnell Ersatz. In unserer Tageszeitung fanden wir einen Artikel über diese restaurierte Kapelle am Rhein und richteten daraufhin an dieser schönen Stelle einen Cache ein. Ironie des Schicksals: nachdem wir den Bur-Cache umgebaut hatten, wurde der Konkurrenz-Cache archiviert.

Aber es kam noch dicker. Mitte August 2008 konnten wir unseren Rittersturz-Cache in die Tonne schmeißen. Tagelange Recherchen im Stadtarchiv Koblenz über das ehemalige Hotel auf dem Rittersturz und die Standseilbahn zum Rittersturz hinauf waren für die Katz. Natürlich konnten wir dem nichtsahnenden Cacher-Kollegen keinen Vorwurf machen, fast genau an den von uns vorgesehenen Stellen auch Wegpunkte für seinen Cache zu legen, aber wir mussten uns irgend etwas einfallen lassen, dass uns nicht noch weitere Caches wieder verloren gingen. Auf jeden Fall brauchten wir aber Ersatz. So schufen wir über die nächsten Wochen vier Reserve-Caches, um für alle Fälle gewappnet zu sein.

Von Mitte August bis Mitte September 2008 war Pilgern auf dem Jakobsweg in Spanien angesagt. Damit ruhten für vier Wochen die Arbeiten am Adventskalender. Im September und Oktober wurden die Feinarbeiten an den Cacherouten erarbeitet und die Cachedosen-Fertigung vorangetrieben. Mitte Oktober schrieben wir zum ersten Mal den GC-Reviewer an (tatsächlich war’s eine Reviewerin, Miss Undercover). Sie war sehr kooperativ und gab uns die notwendigen Tipps. Wir wussten, dass man die Caches bei GC zwar beliebig lange vorher eintragen kann, aber nur, wenn man den Cache nicht zur Einsichtnahme für den Reviewer freischaltet. Letzteres geht frühestens (aber auch längstens) 3 Monate vor Freigabe des Caches. Damit erscheint der Cache auf der Watch-Liste der Reviewer, die dann auch darauf achten, dass bei Neuanmeldungen die Abstandsregeln eingehalten werden (einer der Hauptgründe, warum neue Caches u.U. nicht freigeschaltet werden). Die Reviewerin erklärte sich auch bereit, alle 25 Caches unter ihre „Fittiche“ zu nehmen, das heißt, durch Kodierung der Caches war den anderen Reviewern ersichtlich, dass sie sich um diese Caches kümmern werde. Wir bekamen für 23 Caches die Zusicherung, mit den GC-Regeln konform zu sein. Wir konnten also etwas beruhigter der einzelnen Freischaltung entgegensehen.

Für einen, den Kirschblütenweg , hatten wir die Abstandsregel verletzt und wir mussten uns für das Final ein neues Versteck einfallen lassen. Damit war ein schöner Rundweg mit Kinderwagen nicht mehr möglich. Was wir aber dabei gewannen, war ein –nach unseren Maßstäben- wunderschönes Cacheversteck. Die Mikrodose wurde in einem Zunderschwamm versteckt. Diese so präparierte Baumpilz wurde mit Holzdübeln an einem alten Baumstamm befestigt. Not macht erfinderisch.

Mit der Voranmeldung und der Zusicherung der Reviewerin konnten nun auch die Beta-Tests angegangen werden. Wir hatten uns fest vorgenommen, keinen Cache ungeprüft freischalten zu lassen. Drei der Caches konnten wir „im eigenen Saft“ testen, da der Cache nur von einem von uns erarbeitet worden war. Für die anderen Tests gewannen wir unsere engsten Cacherfreunde. Manche dieser Caches wurden dabei sogar doppelt und dreifach getestet. Und selbst wenn man absolut sicher war, es gab immer wieder kleine Fehler, die unserer Sorgfalt entgangen waren. Die Betatester haben uns sicherlich einen erheblichen Ärger erspart. Dank dafür an Gregor und Ute (Team Rheininsel), Hanspeter und Christiane (Team Pfeifenfreund) und Rainer (Diezweifragezeichen). Ein Cache fiel bei der Kritik durch. Außerdem war ungewiss, ob Bauarbeiten in unmittelbarer Nähe zu diesem Cache noch rechtzeitig bis zu Freigabe abgeschlossen sein würden. So wurde einer der Ersatz-Caches in Anspruch genommen (Besselich ). Wie gut, dass man da einfach ins Fach greifen konnte und nicht panisch erst wieder auf Suche gehen musste. Die Vorbereitungsarbeiten hatten sich also gelohnt.

Für einen Cache hatten wir uns die Lösung eines Puzzles in den Kopf gesetzt, aber alle Versionen, die wir im Netz fanden und die wir mit eigenem Bildmaterial hinterlegen konnten, waren werbungsbelastet. Das wollten wir wiederum nicht. Unser Cacherfreund Rheininsel bot sich an, seine Programmierkenntnisse zur Verfügung zu stellen. Das Ergebnis war im Cache Walnussbaum zu bestaunen. Sehr gelungen, wie wir meinen. Aber das hielt einen Cacherfreund dennoch nicht davon ab, es nach der Uraltmethode zu versuchen: Ausdrucken, ausschneiden, zusammenkleben. Dabei fehlte ihm natürlich eines: Die Cache-Koordinaten: Sie erschienen erst, wenn man das letzte Puzzle-Teilchen gelegt hatte (natürlich elektronisch!). Aber trotz aller Mühsal, er hat dann doch den FTF gemacht. Ausdauer zahlt sich eben aus.

Für den Cache Karl-Heinrich Grube, eine Tongrube oberhalb von Mülheim-Kärlich, hatten wir als Cachegebiet den westlichen Grubenrand ausgewählt, weil es hier den einzigen schönen Überblick über die Grube und das Neuwieder Becken gibt. Was wir nicht bedachten: es ist ein von Wildschweinen beherrschtes Gebiet. Das Wildschwein ist ja im Grunde ein natürlicher Begleiter eines jeden Cachers, soweit kein Problem. Erschwerend kam aber hinzu, dass sich in der Nähe der ursprünglichen Cache-Örtlichkeit eine Kirrung und ein Hochstand befanden. Weg vom ausgewählten Plätzchen wollten wir nicht, da gab es die Fundamentreste der alten Seilbahnstation, eine ideale Versteckmöglichkeit für eine Cachedose. Also forderten wir einfach die Cacherfreunde auf, diesen Cache nicht bei Dunkelheit anzugehen, denn tagsüber schläft das Borstenvieh, der Jäger geht einer anderen Beschäftigung nach und das Problem schien damit gelöst.

War es natürlich nicht. Es wurde auch bei Dunkelheit gesucht. Und es gab natürlich die in Cacherkreisen (und vermutlich auch in Jägerkreisen) laufende Diskussion, wer darf was und wer darf was nicht. Wir haben in letzter Konsequenz die Cache-Örtlichkeit verlegt. Das umging nicht ganz das Borstenvieh- aber offensichtlich das Jägerproblem. Fazit: Leute esst mehr Wildschwein!

Trotz dieser Verlegung: Im April 2009 gab es erneuten Ärger. Ursache war diesmal die Firma, die diese Tongrube betreibt. Die Guten hatten sich entschlossen, das Abbaugebiet weiter auszudehnen mit dem Erfolg, dass eines Tages unsere Cachedose den Vorbereitungsmaßnahmen dazu zum Opfer fiel. Konsequenz: Aufgabe einer Station und Einrichtung eines neuen Cacheverstecks.

Kurz vor Halbzeit der laufenden Cacheserie wurde das Drängen aus Cacherkreisen immer intensiver, mit dem Abschluss der Serie am 23.12.08 doch einen kleinen Event stattfinden zu lassen. Immer wieder hatten sich während der einzelnen Türchen-Caches Gruppen gebildet, die die Runde dann gemeinsam angingen. So lernte man sich kennen, tauschte Erfahrungen aus und ging wieder auseinander. Wäre doch schön, wenn man am Ende alle noch mal treffen würde.

Problem dabei: Wir hatten zwar in der Nähe des Bonus-Caches eine Hütte ausgemacht, die man anmieten konnte, aber nur durch Einheimische. Und Einheimische waren wir eben nicht. Einen Event anzukündigen und keinen sicheren Platz zu haben bei möglicherweise 30 bis 40 Cachern, das war uns dann doch zu riskant. Aber Cachen verbindet bekanntlich und so trafen wir irgendwann auf unseren "Einheimischen", der sich dann auch ganz spontan anbot, die Anmietung des Hüttenplatzes zu übernehmen. So war der Event möglich und wurde am 11.12. 08 ins Netz gestellt. Eigentlich gilt hier die 14-Tage-im-Voraus-Regel, aber die Reviewerin war mal wieder (spontan) sehr kooperativ und ...."in Seattle ist es ja noch der 10." Der Event war geschaffen. Allerdings verstieß unsere ursprüngliche Planung, diesen Mini-Event nur für diejenigen auszurufen, die sich auch an der Adventskalendergeschichte beteiligt hatten, gegen die Regeln. Und so war letztlich jeder willkommen, mit uns den Abschluss der Serie zu feiern.

Der bevorstehende Event zwang uns natürlich etwas organisierter zu werden. Zunächst musste mal Buchführung über die jetzt zu Dutzenden pro Tag einlaufenden Founds eingeführt werden. Dachten wir zunächst, GSAK könnte uns dieses Problem abnehmen, war aber schnell klar: Die Daten, die GSAK aus dem GC-Server saugt, waren nicht tagesaktuell. Damit wäre eine aktuelle Liste nicht zu führen. Wir waren dann gezwungen, mehrmals täglich manuell diese Liste mit Hilfe der Logeinträge in GC zu aktualisieren. Hier mal ein Gesamtüberblick nach Abschluss des Events am 23.12.08:

Insgesamt haben sich über 100 Cacher (bzw. Teams) in den 23 Tagen, einschließlich des Bonus-Caches und des Events, beteiligt. Insgesamt wurden bis dahin innerhalb der Serie einschließlich des Events über 1300 Logeinträge getätigt. Insgesamt haben 20 Cacher einen FTF gemeldet (teilweise als Gruppe), wobei allein 7 Caches als FTF von einem einzigen Cacher gemeldet wurden.

Die lange Verweilzeit der noch nicht freigeschalteten Cachebehältnisse in "freier Wildbahn" (teilweise 6 Monate vor der Freischaltung) sowie die lange Laufzeit der Serie brachte natürlich einige Cacher in die Versuchung, schon mal vor der Freischaltung einzelner Caches ihr Glück zu versuchen. So fanden wir schon bald Einträge über FTFs in den Logbüchern vor, obwohl die Caches selber noch nicht freigegeben waren. Damit der FTF-Wettkampf nicht völlig ad absurdum geführt wurde, sprachen wir mit den betreffenden Cachern und verständigten uns darauf, diese Funde als Beta-Tests zu werten und einen entsprechenden Vermerk im Logbuch zu hinterlassen. Gleichzeitig baten wir, diese zugegebenermaßen reizvolle "Zusatzbeschäftigung" doch bitte nicht weiter auf diese Serie auszudehnen. Sie hielten sich daran und so konnte der große Rest der Cachergemeinde wieder auf die, sagen wir mal, herkömmliche Weise - ein Cache wird freigeschaltet und man versucht als erster da zu sein - FTFs vermelden.

Am Abend des 23.12. waren wir sehr nervös. Erstens sollt das letzte Türchen pünktlich um 19:00 Uhr geöffnet werden (unsere Reviewerin ließ uns nicht im Stich: Punkt 19:00 Uhr war das Türchen freigeschaltet). Zweitens wollten wir um 19:30 Uhr - durch Änderung in der Cachebeschreibung - alle anderen Cacher über die Koordinaten des Event-Ortes informieren. Das ging prompt in die Hose. Vor Ort funktionierte der Zugang zum Netz nicht im entscheidenden Moment. Also noch mal nach Hause und am vertrauten heimischen Rechner den geänderten Text eingeben. Was war das ein Stress!

Der Rest des Abends verlief dann allerdings völlig stressfrei. Auch Petrus, der während der Adventskalenderzeit so schlecht gelaunt war, dass viele der Cachetouren zu Morastwanderungen ausarteten, hatte ein Einsehen. Er schenkte uns mildes, ruhiges Winterwetter. Alle waren glücklich, erzählten ihre kleinen Abenteuer und feierten mit uns stolzen Ownern den Abschluss dieser Serie!

Und zu guter Letzt erzählte uns ein Cacher, er habe fast den halben Abend auf die Veröffentlichung des letzten Türchens gewartet. Wie das, das letzte Türchen ist doch pünktlich um 19 Uhr freigeschaltet worden?

Nun, er hatte versucht, über die von uns täglich gepflegte Kalendermaske an das Türchen heranzukommen. Und da stand dann: Ups... Dieses Türchen darfst Du noch nicht öffnen!

Wir hatten vergessen, den Script für die Maske zu ändern!!!

Februar 2010: Im Januar 2010 entschieden wir uns, die Adventskalender-Caches zu archivieren. Hauptgrund: Es ist doch ein recht hoher Wartungsaufwand mit so einer Großserie verbunden. Das hatten wir sicherlich unterschätzt. Fast im Wochentakt mussten irgendwo Logbücher ausgetauscht werden, waren Dosen verschwunden, oder mussten wir Fehlalarmen nachgehen. Bei der zeitnahen Reparatur von Einzelcaches kann man u.U. mal Fünfe gerade seine lassen, bei einer Serie, bei der das Auffinden des Bonus von den anderen Caches abhängig ist, geht das leider nicht. Diesen "Druck" wollten wir uns nicht länger zumuten. Also wurden ab 1. Februar sukzessiv die Caches gemäß ihrer Reihenfolge im Adventskalender geschlossen. Am 25. Februar war dann mit dem Archivieren des Bonus endgültig Schluss.

Natürlich haben wir einige Caches vor der Archivierung gerettet:

  • Römisches Herrenhaus: Dies war während der Serie der am meisten besuchte Cache. Die Tatsache, dass er von der A61 aus beiden Richtungen leicht zu erreichen ist und sich wohltuend von den sonst üblichen Autobahncaches abhebt, lässt viele Cacherfreunde hier kurz anhalten. Auch wird der Cache gerne als TB/Coin-Hotel genutzt. Zur Schonung der Anlage entschlossen wir uns Ende 2010, den Cache zu verlegen. Ursprünglich wollten wir den Cache sogar archivieren, aber da gab es dann Proteste aus der Cachergemeinde. Jetzt hat er eine 'feste Bleibe an einer Bank und man muss nicht mehr das alte Gemäuer betreten.

  • Gang durchs Dahl: Eine kleine Wanderung durch den Koblenzer Vorort Ehrenbreitstein, bei der man auf das GPS fast völlig verzichten kann.

  • Am Guten Mann II: Wie sich ein kleines, geschichtsträchtiges Kapellchen gegen ein mächtiges Kernkraftwerk behaupten kann, das war und ist uns ein Cache wert. Und für ein besonderes Versteck haben wir hier zusätzlich gesorgt. Hinzu kommt, dass das Kernkraftwerk in der Rückrüstung ist und Cachebesucher so auch Zeuge einer derartigen Sonderaktion sein können.

  • Hoche Park: Geschichtlich interessanter Ort, den wir unseren Cacherfreunden nicht vorenthalten wollen.

  • Am Bur in Bassenheim: Die Methode des "Anfliegens" war uns ein Erhalt dieses Caches wert. Allerdings haben wir nach der Schließung der Serie den Versteckplatz nochmals verlegt.

  • Streuobstwiesen: Ein ausnehmend schönes Plätzchen auf der rechten Rheinseite in Nähe des Rheinsteiges. Selten erhält man so viele Informationen über ein Stück Kulturlandschaft.

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Letzte Änderung: 01.10.2012