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Koblenzer Brunnenserie

Wer mit offenen Augen durch Koblenz läuft, wird über die Fülle an Brunnen staunen, die diese Stadt in fast jeder Ecke zieren. Koblenz hat sogar eine Altstädter Brunnengemeinschaft, deren Ziel u.a. die Pflege und damit der Erhalt alter Brunnen ist. Die wohl bekanntesten Brunnen in Koblenz sind der Schängelbrunnen und der Kastorbrunnen.

So lag es nahe, Caches mit den Koblenzer Brunnen ins Netz zu setzen. Dazu wurden 8 Brunnen ausgesucht und die notwendigen Informationen zusammengesucht. Jeder Brunnen war eine in sich abgeschlossene Geschichte mit einem zu suchenden Mikro am Ende (Traditional-Cache). Für das große Finale hatten wir eine große Box vorgesehen, die es an der Peripherie Koblenz zu suchen galt, wenn man die Informationen aus den einzelnen Brunnen-Caches zusammen hatte (Mystery-Cache).

Es war alles erledigt. Die Mikros und die große Dose waren verteilt, die Spoiler-Fotos gemacht. Die Beschreibungen standen im Netz und wir beantragten die Freischaltung. Das geschah auch am 28.05.2006, allerdings wurden nur sechs Traditional-Caches und der Final-Cache freigeschaltet. Die anderen beiden Caches verletzten die Abstandsregel (<160m). Jetzt kam bei uns Hektik auf: Die Freischaltung der beiden Caches war mit Sicherheit nicht so schnell zu erreichen (die Abstandsregel ist eine KANN-Bestimmung und wir wussten: es gibt Ausnahmen) aber mit der Veröffentlichung einer nicht vollständigen Zahl an Traditional-Caches konnte natürlich nicht der Mystery-Cache gelöst werden. Also haben wir erst mal alle schon freigeschalteten Caches wieder "disabled".

Der anschließende Email-Verkehr mit dem Reviewer von Groundspeak® war dann sehr ernüchternd.

.....2 Caches hab ich nicht freigeschaltet: Kastor und Münzplatz weil der Mindestabstand zum nächsten Cache nicht eingehalten wird. Da das ganze Projekt nur eine Bedosung von Koblenz ist werde ich hier auch keine Ausnahme machen....

Nun, Cacher tun im Prinzip nichts anderes, als Dosen unauffällig in die Landschaft zu legen. Irgendwie waren wir hier auf dem falschen Dampfer. Also alles archiviert, die Mikros wieder eingesammelt und in die Schmollecke verkrochen.

Wir haben natürlich unser Hobby nicht aufgegeben und als der ganze Ärger verraucht war, haben wir auch aus den "Trümmern"  noch zwei anständige Multi-Caches gemacht (Koblenzer Brunnen und Augusta-Denkmal)

Das Brunnen-Thema wurde 2007 wieder aufgegriffen. Natürlich diente früher jeder Brunnen in erster Linie zur Versorgung der Bevölkerung mit reinem Wasser. Aber wo kam das Wasser her?  Eine Artikelserie in der Rheinzeitung brachte die notwendigen Informationen für zwei Caches (Geisenborn und Wasserwerk). Geisenborn beschreibt den mühsamen Weg, eine Stadt mit Quellwasser zu versorgen. Das Wasserwerk ist eine Geschichte, die verdeutlichen soll, wie komplex die moderne Versorgung einer Stadt mit Trinkwasser ist.

Auf die Geschichte der Wasserversorgung der Feste Ehrenbreitstein sind wir durch Zufall gestoßen. Sie wurde im Cache Philippsbrunnen festgehalten. Nachteil aller dieser Caches: Man kommt (aus gutem Grund) nicht an die Quellen heran (Wasserschutzgebiet), nur Geisenborn bildet da eine Ausnahme. Und: man staunt, wie alt diese Brunnen inzwischen sind: beim Philippsbrunnen sind das über 470 Jahre.

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Letzte Änderung: 01.10.2012