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Der Cache Confluentes

Confluentes , die Stadt Koblenz, ist über 2000 Jahre alt. Also hat sie zur Zeit unseres Julius schon existiert. Es liegt auf der Hand, dass Julius hier seine erste Station auf dem Weg nach Trier gemacht hat. Der Cache Confluentes soll ein paar Eindrücke über die Altstadt vermitteln, deren Grundriss auch heute noch die Form des alten Römer-Kastells erkennen lässt.

Koblenz hatte zur Römerzeit nicht die Bedeutung, wie zum Beispiel Trier, die alte Kaiserstadt. Vermutlich gab es zur Zeit des Julius hier ein Hilfstruppenlager. Die strategische Bedeutung wird aber dadurch unterstrichen, dass nachweislich zu dieser Zeit hier zwei Holzbrücken (eine über die Mosel und eine über den Rhein) existierten. Julius benutzt sie beide während seines Aufenthaltes in Confluentes. Grenzen der Bebauung waren wohl durch das immer wiederkehrende Hochwasser gesetzt, ein Schicksal, dass Koblenz bis heute immer mal wieder heimsucht. Überreste von Befestigungsanlagen die wir heute vorfinden, stammen allerdings aus spätrömischer Zeit, als der Limes bereits aufgegeben war.

Die Schwierigkeit eines Stadtcaches besteht darin, ein einigermaßen sicheres Versteck zu finden, insbesondere wenn die Cachedose "regular" sein soll. So verfielen wir auf die Idee, dem Julius eine Freundin anzudichten, die auf der anderen Seite des Rheins im Vicus (Ort) zum Kastell Niederberg wohnte. Über Claudia erfahren wir mehr im gleichnamigen Cache. Dass wir damit auch noch ein paar Geschichtsbrocken aus napoleonischer Zeit sowie der Zeit , als Deutschland und Frankreich sich noch feindlich gegenüberstanden und Koblenz zu einer einzigen Festung ausgebaut wurde, mit in die Cache-Beschreibung brachten, hätte beinahe den Rahmen gesprengt. Wir haben aber gerade noch die Kurve geschafft. Und wir beweisen damit auch noch, dass es wunderschöne Aussichtspunkte auf Koblenz geben kann, ohne Eintritt (wie auf Ehrenbreitstein inzwischen üblich) zu zahlen. Diese Idee mit der "ausgelagerten" Cachedose gefiel uns so gut, dass wir sie im Cache Koblenzer Brunnen noch einmal benutzt haben.

Viele Cacher machen diesen Cache in zwei Abschnitten. Meist während eines Besuches in der Stadt aus anderen Anlässen werden die Stationen mit eingeflochten und die "Punkte" gesammelt. An einem anderen Tag fährt man dann zu den beiden letzten Stationen auf der anderen Rheinseite und hebt den Cache. Das ist aus unserer Sicht die ideale Aufteilung. Wer allerdings wenig Zeit hat, der sollte die Fahrzeugvariante wählen, denn die Laufleistung (hin und zurück) von fast 10 km ist doch recht heftig.

Kuriositäten bei diesem Cacheversteck: Anfänglich glaubten wir, das ideale Cacheversteck gefunden zu haben. Das meinten aber auch ein paar hundert Erdhummeln, denn kaum war die Cachedose versteckt, begannen sie, rund um die Dose sich häuslich niederzulassen. So musste schon nach einem Monat ein neues Quartier bezogen werden. Das hat aber bis heute gehalten. Selbst die Ferienkinder der Arbeiterwohlfahrt, die in unmittelbarer Nähe alljährlich in den Sommerferien ihre Zelte aufbauen, haben den Cache noch nicht entdeckt.

Ein bisschen Statistik:

  • Veröffentlicht am: 14.03.2004
  • Gesamtlänge:  ca. 10 km (Fußvariante)
  • Höhenunterschied:  80 m
  • Der erste Finder war  Z-Maen am 14. März 2004
  • Funde insgesamt: siehe Statistik Eigene Caches

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Letzte Änderung: 01.10.2012