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Der Cache Fagus Alta

Dies war unser zweiter eigener Cache und der erste der Julius-Serie. Wir hatten den Steinbruch Hohe Buche (Fagus Alta ist das lateinische Pendant) durch Stationsbesuche im Vulkanpark kennengelernt. Wir fanden, diese schöne, lehrreiche aber überraschenderweise nur wenig besuchte Station im Vulkanpark hatte einen Cache verdient. Vor allem aber faszinierte uns die durch Wissenschaftler belegte Tatsache, dass aus diesem Steinbruch die Fundamente der Trierer Römerbrücke gebaut worden waren. Wir machten uns schlau (Die Römer in Rheinland-Pfalz, von Heinz Cüppers benutzten wir als Quelle) und beschlossen, eine Cache-Serie zu starten, in der unser Protagonist Julius Flavius uns diesen Weg vom Steinbruch bis nach Trier beschreibt, am besten eingebunden in seine persönlichen Erlebnisse auf dieser Reise und natürlich immer auf römische Highlights auf dieser Strecke verweisend.

Was wir völlig übersahen: Cachen ist kein Märchenerzählen. Die erste Fassung der Cache-Beschreibung war viel zu lang. Man stelle sich vor: erst mal einen mehrseitigen Ausdruck durchzulesen, um sich dann erst auf den Weg machen zu können. Unmöglich! Um es vorwegzunehmen: Alle Julius-Caches sind zu textlastig. Später haben wir den englischen Text aus der Beschreibung herausgenommen und mit einem Link den Text auf unserer Homepage abrufbar gemacht; selbst dann war es noch zu lang.

Aber wir hatten mit der Geschichte angefangen und mussten jetzt da durch. Fagus Alta sollte natürlich auch einen persönlichen Travel Bug bekommen. Dazu hatten wir Basalt aus dem Steinbruch mitgenommen und daraus Werkzeugnachbildungen gebastelt. Werkzeug, wie es zur Zeit der Römer im Steinbruch benutzt wurde. Den TB nannten wir Flavius' Tools. Flavius hatte dieses Werkzeug benutzt, so schildert es die Geschichte, aber bei seiner Abreise nach Trier hatte er es im Steinbruch liegen gelassen. Die wahre TB-Geschichte war auch nicht viel besser: nach einem Jahr verschwand dieser TB in einer Wüste von Namibia. Erst wollten wir eine Nachbildung anfertigen, aber dann entschlossen wir uns Anfang 2010, ein in Folie eingeschweißtes Bild unseres längst in den Weiten der namibischen Wüste verloren gegangenen TBs auf die Reise zu schicken. Mal sehen ob er weiter kommt und länger lebt als sein Original.

Uns war klar, dass der Startpunkt eines Caches sorgfältig gewählt werden musste. Wir wollten immer ausreichend Parkplatz anbieten. Was uns Vorgänger schon vorgemacht hatten, setzten wir bei diesem Cache zum ersten Mal um: Suche nach dem Startpunkt durch das Internet. Suchmaschinen traten um diese Zeit gerade ihren Siegeszug im Internet an und nichts lag näher, als dies auch zu nutzen. Dass es aber auch anders geht, beweisen einige Einträge in den Logs. Ausgestattet mit den groben Ortsangaben sind sie einfach losgezogen und (auch) fündig geworden. Frei nach dem Cacher-Motto: Der Weg ist das Ziel!

Wir haben bei der Cachelegung ein paar negative Erfahrungen mit Nicht-Cachern gemacht. Wer am Startpunkt losläuft, hat kurz danach die Wahl, links oder rechts einen Weg zu wählen. Wählt man den rechten Weg, kommt man unweigerlich an der Alkburg und am Alkerhof vorbei. Die Bewohner beider Anwesen reagieren, obwohl man sich - soweit erkennbar - auf ausgewiesenen Wegen bewegt, allergisch, wenn man sich ihren Anwesen nähert. Das verunsicherte uns anfangs natürlich sehr. Inzwischen scheint aber jeder den Hinweis, den wir in der Cachebeschreibung geben, zu beachten und wählt den linken Weg, oder die Bewohner haben sich inzwischen an uns Cacher gewöhnt. Wobei natürlich auch gesagt werden muss, dass ausgerechnet Fagus Alta nicht so häufig, wie wir es uns wünschen, angelaufen wird. Das liegt wohl auch daran, dass ein nicht zu verachtender Aufstieg bewältigt werden muss, der im letzten Drittel auch geländemäßig etwas fordert.

Nachtrag September 2009: In unmittelbarer Nähe zu unserem Fagus Alta Cache sind seit August 2009 zwei Earthcaches hinzugekommen "Hohe Buche - Die Tuffgrube" und "Hohe Buche - Der Mühlsteinbruch". So kann man nun in diesem schönen Gelände gleich drei Geocaches loggen. Dabei empfiehlt es sich unserer Route zu folgen, man kommt dann an den anderen Caches zwangsläufig vorbei.

Ein bisschen Statistik:

  • Veröffentlicht am: 11.01.2004
  • Gesamtlänge:  5,36 km
  • Höhenunterschied:  230 m
  • Der erste Finder war  MrSandman am 12. Jan. 2004
  • Funde insgesamt: siehe Statistik Eigene Caches

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Letzte Änderung: 13.05.2014