Wir stellen uns vor     Julius Geschichten     Koblenzer Brunnen     AK 2008      

Geliebter Schwarzwald     Lieblinge     Cachen mit Anderen     Erster    Statistik      

Ausrüstung    Geocaching in der Kritik    Cachedose     Links    Impressum    

Home            

Unsere GPS-Geräte

Hinweis (Stand November 2015):

Nachfolgende Informationen entsprechen dem aktuellen Stand der "vewodu-Ausrüstung". Es ist nicht der aktuelle Stand der Gerätetechnik für diesen Bereich.

--------------------

Hatten wir anfänglich geglaubt, jahrelang mit ein und demselben Gerät auszukommen, hat uns der Fortschritt in der Gerätetechnik doch eines Besseren belehrt. Cachen, das muss man leider feststellen, ist in dieser Hinsicht ein doch etwas teures Vergnügen, wenn man(n) und frau es - wie wir - ernsthaft betreiben. Hinzu kommt, dass wir zu einem Zeitpunkt zu diesem Hobby stießen, als es noch keine Smartphones gab. Daher ist uns der Gebrauch dieser Smartphones als GPS-Gerät nicht vertraut und es liegen somit auch keine Erfahrungen diesbezüglich vor.

Am Anfang unseres Gerätebestandes stand ein Magellan-Gerät. Es war zum damaligen Zeitpunkt (2003) aus unserer Sicht das beste Gerät auf dem Markt. Anfang 2005 folgte ein Garmin GPSmap 60C, nachdem wir das Magellan leichtsinnigerweise auf dem Autodach hatten liegen lassen und zu allem Überfluss bei der anschließenden Suche auch noch selbst mit dem Wagen überrollten. Auch hier glaubten wir eines der leistungsfähigsten GPS-Geräte erworben zu haben, die damals angeboten wurden. Dies änderte sich schlagartig, als etwa Mitte 2005 Geräte mit einem GPS-Shipsatz der damaligen Firma SiRF auf den Markt kamen (sog. SiRF Star III Chipsatz). Solche Unterschiede merkt man sofort, wenn man mal mit Cacherfreunden unterwegs ist und Geräte verschiedener Hersteller im gleichzeitigen Einsatz sind. Dieses für uns ernüchternde Schlüsselerlebnis hatten wir im November 2005, als wir mit den Geocachern Koblenzer und MrSandman den Geocache In Micro Veritas angingen. Koblenzer hatte den neuen Chipsatz, die anderen nicht. Er hatte Empfang, wir mühten uns mit unseren Geräten. Also wurde ‚aufgerüstet‘. Die preiswerteste Variante war damals eine GPS-Maus, ein mit dem PDA über Bluetooth gekoppelter GPS-Empfänger der Firma SYSonChip (s.a. unsere Ausführungen im Kapitel PDA). Das PDA besaßen wir ja bereits.

Der PDA-Einsatz war auf Dauer lästig, zum einen ist ein PDA nicht für den Outdoor-Einsatz konzipiert, zum anderen mussten immer zwei Geräte gepflegt, geladen, mitgenommen und gekoppelt werden. So erwarben wir 2007 ein Garmin GPSmap 60CSx. Dieses nunmehr mit dem SirFStar III Chipsatz ausgestattete Gerät war u.E. für lange Zeit am effektivsten im Empfang und in der Auswertung der Satelliten-Signale. Die PDA-Gerätekombination hatte damit ausgedient.

Für fast sieben Jahre war dieses Gerät im Einsatz. Die Tastensymbole waren längst nicht mehr lesbar, die Batterieabdeckung war einmal ersetzt worden und die Gummikappe zur Abdeckung von Antenne und Ein/Aus-Taster musste mehrere Male mit Pattex wieder am Gehäuse angeklebt werden. Anlässlich eines Geburtstages lag dann im Herbst 2015 das Nachfolgemodell GPSmap 64s auf dem Gabentisch.

Desweiteren besaßen wir, da wir fast immer zu zweit auf Cache-Tour gehen, seit Januar 2009 ebenfalls von Garmin das Oregon 300. Auch dieses Gerät war Anfang 2015 so sehr in die Jahre gekommen, dass wir statt einer Reparatur am Ein/Aus-Taster eine von Garmin angebotene Tauschaktion wahrnahmen und nunmehr das Nachfolgemodell Oregon 400t besitzen. Zwar nicht das neueste Modell der Oregon-Serie, aber für unsere Ansprüche und bei dem angebotenen Preis die vernünftigste Lösung.

Beide Geräte sind extrem robust und im Dauerbetrieb mit einem Akku-Satz problemlos für mehr als 12 Stunden betriebsbereit. Beide Displays sind auch bei ungünstigen Lichtverhältnissen immer gut abzulesen. Die Touch-Screen-Technik des Oregon ist was Feines und wirklich gut in der Handhabe. Mit beiden Geräten und seinen Möglichkeiten kommt man der papierlosen Cacherei schon ziemlich nahe, da auch die Cachebeschreibungen einfach auf den Geräten gespeichert und aufgerufen werden können. Genial sind auch die Überlagerungen von routenfähiger Karte und Topo-Kartenmaterial. Mit wenigen Tastenbedienungen schaltet man von einem Mode in den anderen.

Beide Geräte haben - durch Steckplätze für Mini-SD-Massenspeicher - mehr als ausreichend Speicherkapazität, um die komplette routingfähige Topo-Karte von Deutschland und die Routingkarte von Europa aufzuladen.

Die TOPO von Garmin ist natürlich kein vollständiger Ersatz für eine richtige topografische Karte, wie sie die Vermessungsämter z.B. als Pixeldateien in Deutschland zur Verfügung stellen. Außer ein paar topografischen Merkmalen (Höhenlinien, Straßen, Wege und Pfade, Wälder, Seen, Flüsse und Berggipfel) ist darauf nicht wesentlich mehr zu finden. Der Vorteil der Vektorkarten ist eben, dass sie wenig Speicherplatz benötigen. Im alltäglichen Geocaching-Einsatz reichen die Informationen in aller Regel, will man doch meist nur wissen, welche Pfade führen zum Ziel, auf welcher Bachseite liegt der Cache.

Das Programm BaseCamp (vormals Mapsource)ist im Wesentlichen ein Planungstool auf dem PC zusammen mit dem jeweiligen Garmin GPS Empfänger. Dabei wird die Topo-Karte des angeschlossenen Garmingerätes auf dem PC angezeigt, man braucht also nicht noch zusätzlich eine Karte für den PC erwerben. Mit dem Programm lassen sich Routen planen, Wegpunkte markieren sowie Tracks einzeichnen. Anschließend können diese Änderungen auf das angeschlossene Gerät übertragen werden.

Pocket Querries aus Geocaching.com lassen sich bequem nach BaseCamp übertragen und auf der Karte zur Anzeige bringen. Zusätzlich lassen sich mit BaseCamp Fotos mit einem Geo-Tag versehen und so bestimmten Wegpunkten zuordnen. Bild und Geo-Tag sind auf das angeschlossene Gerät übertragbar.

Mit der Adventure-Funktion in BaseCamp kann man Trackaufzeichnungen, Wegpunkte, Fotos mit Geo-Tags, YouTube-Videos zu einem interaktiven Paket zusammenstellen und Online veröffentlichen.

© 2008-2017  vewodu

Letzte Änderung: 08.11.2015