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Verwaltung und Archivierung: Das Programm GSAK

Einige hundert Caches lang haben wir ohne System unsere Ausflüge vorbereitet, verwaltet und archiviert. Das heißt, wir haben einen Ausdruck aus dem Netz für den jeweiligen Cache mitgenommen, zuhause einen Ordner angelegt und dort die Cache-Beschreibung mit Kommentaren und Lösungen nach vollbrachter Tat abgeheftet.

Irgendwann quollen unsere Regale über. Auch mit dem begleitenden Bildmaterial aus den diversen Digital-Kameras gab's Probleme. Nicht jedes Bild kann man ausdrucken (man kann, würde die Druckerindustrie sagen und sich die Hände reiben).

Also sannen wir auf Abhilfe. Was zunächst stümperhaft mit eigenen Programmen begann (EXCEL und ACCESS lassen grüßen) mündete schnell in ein professionelles Management Tool, wie es durch GSAK (Geocaching Swiss Army Knife) zur Verfügung gestellt wird. GSAK bietet uns fast alles, was wir für die papierlose Verwaltung und Archivierung unserer Cache-Aktivitäten benötigen. Hier wird die Cache-Beschreibung aus dem Netz heruntergeladen und aufbereitet für den Cache-Ausflug, hier wird unser Bildmaterial zu jedem Cache verwaltet und hier wird unsere Statistik gepflegt.

Vorbereitung einer Cachetour:

Für die Vorbereitung einer Cache-Tour stellt das Internet zahlreiches Kartenmaterial zur Verfügung. Fast jede Region/Stadt hat einen mehr oder weniger brauchbaren Wege- oder Stadtplan anzubieten, Wanderweg-Beschreibungen, die man auch zum Cachen benutzen kann, gibt es in Hülle und Fülle. Unschlagbar sind zurzeit die Informationen, die Google mit seinen beiden Programmen Google-Earth und Google-Maps anbietet. Beide sind ja auch in Geocaching.com mit eingebunden. Insbesondere Google-Earth liefert bereits einen Eindruck über die Topographie, die keine noch so aktuelle Karte bieten kann und das auf den Meter genau. Mit Google-Maps hat man weltweit jederzeit das aktuelle Straßennetz zur Verfügung. Einfache Eingabe von Begriffen, Namen und/oder GPS-Koordinaten führen einen schnell zur richtigen Stelle. GPS-Koordinatenformate können frei gewählt werden, solange sie fehlerfrei sind, wird auch der richtige Spot angezeigt. Natürlich ersetzt das keine TOPO-25 Karten, aber für einen ersten Überblick und für die Planung der Anfahrt reicht das erst einmal.

Wir sind ausschließlich Nutzer der Cache-Angebote unter Geocaching.com und haben selbst auch nur auf dieser Site eigene Caches veröffentlicht. Da liegt es nahe, dass man die seit Jahren genutzten Dienste dieser Site auch irgendwann durch eine Premium-Mitgliedschaft honoriert. Die Zusatzleistungen, die man bekommt, lohnen sich. Pocket-Queries, das heißt sich nach bestimmten Kriterien in einem unbekannten Gebiet Caches auflisten zu lassen, und Find Caches along a Route, das heißt, Caches entlang einer Route, die man fahren will, angezeigt zu bekommen, ist ohne diese Hilfsmittel eine zeitaufwändige Angelegenheit. Jeder, der das mal "von Hand" gemacht hat, weiß wovon wir reden. Da wir inzwischen unser Heimatgebiet cachemäßig so ziemlich "abgegrast" haben, erstellen wir vor einer Cache-Tour zunächst ein Pocket-Query über das Gebiet, das wir besuchen wollen bzw. wir benutzen die Funktion "Find Caches along a Route" zusammen mit dem Google-Earth-Programm, um Cache-Koordinaten entlang einer bestimmten Route (z.B. der Weg in den Urlaub) aufgelistet zu bekommen. Das Ergebnis, eine so genannte GPX-Datei rufen wir mit dem GSAK-Programm auf und haben sofort einen Überblick über die Cache-Situation des zu besuchenden Gebietes (mit den von uns vorgegebenen Kriterien). Auch lassen sich hier die Cache-Beschreibungen, die im Netz manchmal wahre Kunstwerke bzgl. Textgestaltung und Animation darstellen, auf das unbedingt notwendige Maß reduzieren.

Mancher überarbeiteten Cachebeschreibung (alles noch Originaltext) wird eine von uns geschaffene Maske vorangestellt, in der die für einen Cache wichtigsten Angaben wie Koordinaten, eventuelle Hints, eventuelle Spoilerfotos, eventuelle Zusammenfassung der Rechenaufgaben von uns nochmals eingetragen werden (quasi auf ein von uns bevorzugten Standard gebracht). Auch erlauben wir uns, lange Texte drastisch zu kürzen, wenn sie für das Auffinden des Caches nicht von Bedeutung sind. Das wird dann in einer Database in GSAK abgespeichert. Die Ausdrucke dieser überarbeiteten Cachebeschreibungen aus GSAK sind in aller Regel um ein vielfaches kürzer als die Originale und schonen die Druckerpatronen (meist reicht ein Ausdruck vom SW-Laserdrucker). Das ist dann das Papier, was wir auf unseren Streifzügen mitnehmen. Bei Tradis verzichten wir inzwischen dank des Oregons 300 völlig auf Papierversionen.

Um für alle Fälle gewappnet zu sein, wird auf dem GPS Gerät (Oregon 300) eine Sammlung aller noch nicht gefundenen Caches angelegt und gelegentlich aktualisiert, die sich in einem bestimmten Umkreis um unseren Wohnort befinden.

Bildmaterial, das für einen Cache benötigt werden sollte (z.B. Spoilerbilder) rufen wir im Bedarfsfall über das iPhone ab.

Nachbereitung einer Cachetour:

Was wir auf der Cachetour an Daten vorfinden, wird handschriftlich in den jeweiligen Cachebeschreibungen festgehalten: Lösungen, Koordinaten, Datum, Uhrzeit, Tauschobjekte, TB- bzw. Coin-Nr. und was sonst noch alles wichtig erscheint. Zuhause werden diese Daten dann in der GSAK-Datenbasis niedergeschrieben, die Bilder der Digitalkamera werden in die Datenbank übertragen und der Logeintrag erstellt. Der kann dann gleich aus dem GSAK-Programm heraus nach Geocaching.com übertragen werden. Aufgeteilt in Regionen (z.B. Westerwald, Eifel, Taunus, Hunsrück) haben wir jetzt eine Datensammlung, aus der heraus wir jederzeit einen von uns besuchten Cache mit allen Details wieder aufrufen können.

Hinweis (Stand November 2015):

Inzwischen haben wir das papierlose Cachen noch weiter umgesetzt. Dazu verweisen wir auf die beiden Monatsberichte August 2013 und September 2013 im Kapitel Cachedose.

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Letzte Änderung: 13.11.2015