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Unser iPhone

Mitte 2009 legten wir uns unser erstes iPhone zu (3GS mit 32GB). Wir hatten zwar in der Vergangenheit immer mal wieder versucht, von unseren normalen Handys das Internet zu nutzen, aber letztlich waren Bedienschwierigkeit, Kosten und lange Seitenaufbauzeiten die Gründe, diese Funktion nur sporadisch zu nutzen. Jetzt also dieses Smartphone, von dem alle so schwärmten.

Nun, wir haben die Anschaffung nicht bereut. Inzwischen hat jeder sein Gerät, sie sind ständiger Begleiter beim Cachen und wir nutzen sie ausgiebig. Von den vielen Programmen, die man sich speziell für das Cachen auf das Gerät laden kann, sind letztlich nach langem Ausprobieren die beiden Applikationen von Groundspeak® (Geocaching) und von btstsoft (Geocaching Buddy) übriggeblieben. Erstere ist eine dem iPhone angepasste Version der Groundspeak® Seite Geocaching.com, letztere ein - wie wir meinen - gelungener Versuch bei Multi-Caches den Formelkram an den einzelnen Stationen in den Griff zu bekommen.

Sofern der Empfang es zulässt, kann an jedem beliebigen Ort auf die Schnelle eine Übersicht der in der Nähe aufzufindenden Caches aufgelistet werden einschließlich der Cachebeschreibungen, Hints, Spoilerbildern und Log-Einträgen. Selbst für Bilder reicht eine GSM-Verbindung aus. Das Versenden von eigenen Log-Einträgen geht ebenso problemlos, allerdings setzt die kleine Bildschirmtastatur Grenzen. Man fasst sich kurz!

Für größere Cache-Touren kann man sich (sofern Premium Mitglied) auch das entsprechende Pocket-Query herunterladen, um so entsprechende Caches auf dem Massenspeicher des Handys zur Offline-Nutzung aufrufen zu können (leider ohne Bildanhang, um z.B. ein Spoilerbild zur Hand zu haben). So ist man dann auch gegen Verbindungsausfall im Gelände gewappnet.

Die GPS-Funktion des Handys nutzen wir nur in Ausnahmefällen. Bisher waren alle vorgestellten und ausprobierten Apps ungeeignet, um damit präzise im Gelände Koordinatenpunkte anzulaufen. Das Gerät ist daher kein Ersatz für ein gutes mobiles GPS-Gerät.

Wikipedia unterwegs zu nutzen, stellt ebenfalls kein Problem mehr da. Man lädt sich (kostenfrei) die Mobil-Version von Wikipedia aufs Gerät und schon verfügt man über einen kompletten Wissensschatz (sofern man Empfang hat!).

Natürlich gibt's auch Nachteile. Da sind insbesondere die hohen Monatsgebühren. Anfänglich hatten wir einen Vertrag gewählt, der uns eine Datenrate von 200 MB im Internet sowie 1 Stunde Telefonieren pro Monat erlaubte. Das reichte allerdings manchmal nicht aus. Insbesondere im Urlaub wurde schnell die Datenrate überschritten. Zum Glück warnte uns der Betreiber (in 10€-Schritten erhält man jeweils eine Warnnachricht).So sind wir letztlich auf eine Flatrate bzgl. der Daten umgestiegen, nur um festzustellen, dass nach 300 MB die Übertragungsgeschwindigkeit herabgestuft wird.

Die zunehmende Abhängigkeit vom "Handschmeichler" ist nicht zu leugnen. Wie gut, dass einem aber auch Grenzen dieser Technik aufgezeigt werden, bevor man der Sucht ganz verfällt: Der Akku ist schnell leer und den kann man nicht so auf die Schnelle wechseln. Aber auch da gibt's Abhilfe: Als Zubehör kann man einen Zusatzakku dran schnallen (jetzt hört der Spaß aber auf!).

Tipp: Siehe auch Cachedose August-2013 und September-2013

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Letzte Änderung: 15.09.2013