Wir stellen uns vor     Julius Geschichten     Koblenzer Brunnen     AK 2008      

Geliebter Schwarzwald     Lieblinge     Cachen mit Anderen     Erster    Statistik      

Ausrüstung    Geocaching in der Kritik    Cachedose     Links    Impressum    

Home            

Die beiden Caches Salve Julius und Donum

Die Julius-Geschichten mussten irgendwann auch mal ein Ende haben. Aber das sollte natürlich was Besonderes sein. Im Jahr der Cache-Legung hatten wir während unseres Schwarzwaldaufenthaltes den Cache Schaui-Twins von Ela M*sh gemacht und fanden die Grundidee so gut, dass wir sie im letzten Julius Cache auch verwirklichen wollten. Gleichzeitig hatte auch unser Cacherfreund Pfeifenfreund mit seiner Max-Serie nach einem thematischen Ende gesucht. Und so entwickelten wir ein Cache-Quartett, dass diese zwei Geschichten gemeinsam und voneinander abhängig zum Abschluss brachte.

Die Grundidee ist recht einfach: Schlage um zwei Mittelpunkte jeweils einen Kreis: Auf den dann entstehenden zwei Schnittpunkten liegen die Caches. Was sich so trivial anhört, ist in Wirklichkeit ein Alptraum, galt es doch, beim Max rechtsrheinischen Neuwieder Raum nicht zu verlassen und bei Julius entsprechend den linksrheinischen Raum zu berücksichtigen und dabei auch noch römische Geschichte im Auge zu behalten. Letzteres gelang nur teilweise. Die beiden Mittelpunkte hat jedes Cacherteam selbst bestimmt. So fiel es uns leicht, einen markanten römischen Bezugspunkt im Gelände zu finden. Hanspeter bestimmte seinen. Jetzt galt es Kreise zu schlagen. Wochen vergingen, in denen wir die auf der Karte bestimmten Schnittpunkte mit der Wirklichkeit im Gelände verglichen und wieder verwarfen. Die Entscheidung, die wir dann trafen, hat im Julius-Fall geländemäßig nichts mit römischer Geschichte zu tun (ist aber ein "schöner Fleck in der Landschaft"), beim Max stimmt zwar die römische Geschichte (der Limes läuft unmittelbar am Cache vorbei) aber das Gelände ist völlig unspektakulär.

So, jetzt hatten wir unsere Punkte im Gelände, jetzt mussten noch die Geschichten dazu gebastelt werden.

Der Max läuft den Spuren eines alten römischen Gladiators hinterher (Max nimmt Abschied) und findet dabei eine Stelle (Mittelpunkt des ersten Kreises) von der aus er die Möglichkeit hat, unter Zuhilfenahme von Julius-Daten, seine von ihm selbst im Zorn weggeschossenen Gesellenunterlagen wieder zu finden (Max und das Abschiedsgeschenk= Schnittpunkt 1 der beiden Kreise)

In Salve Julius wird dem Julius das Ende seiner Militärlaufbahn und die Heirat mit seiner Claudia angedichtet. Dazu reitet unser Protagonist zum Haus seiner Liebsten, im Gepäck führt er das Hochzeitsgeschenk mit. Am Ziel angekommen (Mittelpunkt des zweiten Kreises, Cache Donum) vermisst er dieses Geschenk. Er hat es unterwegs verloren (Schnittpunkt 2 der beiden Kreise).

Zu den Cache-Behältern für diese Abschlusscaches gibt es noch eine Episode am Rande. Wir wollten natürlich große Mun-Kisten haben. Eine Bezugsquelle dafür war im Emsland. So fuhren wir am 25.11.05 Richtung Norden. Kurz hinter Münster begann heftiges Schneetreiben. Wir fuhren, wie sich später herausstellte, durch die größte Schneekatastrophe, die diese Region je erlebt hat. Aber wir schafften es sogar noch bis ins sonst nicht so ferne Greetsiel. Noch Tage danach waren Orte in der betroffenen Region des Münsterlandes ohne Strom, weil die Hochspannungsmasten unter den Schneelasten zusammengebrochen waren. Was erlebt man nicht alles mit seinem Hobby Cachen.

Ein bisschen Statistik:

Salve Julius:
  • Veröffentlicht am: 03.12.2005
  • Gesamtlänge:  ca. 5 km
  • Höhenunterschied:  -
  • Die ersten Finder waren Ceal und Muzscorpion  am 04.12.2005

Donum:

  • Veröffentlicht am: 03.12.2005
  • Gesamtlänge:  ca. 0,7 km
  • Höhenunterschied:  -
  • Die ersten Finder waren  Baer und Koblenzer am 04.12.2005
  • Funde insgesamt für beide Caches: siehe Statistik Eigene Caches

© 2008-2017  vewodu

Letzte Änderung: 01.10.2012