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Die Statistik-Tabelle

Gefundene Caches ist das Ergebnis aller unserer Eintragungen in Geocaching.com. Diese Auswertung liefert ein Makro in GSAK (FindStatGen3.gsk), das jedem zur Verfügung steht, der das GSAK-Programm lizenziert hat (weitere Erläuterungen dazu im Kapitel Ausrüstung). Da es nur wenig Aufwand bedeutet, dieses Makro auszuführen, machen wir nach jedem Cachetag ein Update unserer Statistik. Man erhält also durch Anklicken unserer Statistik einen aktuellen Stand unserer Leistungen (natürlich nur die Erfolge, wer erzählt schon gerne über seine Misserfolge!)

Die Tabelle Eigene Caches zeigt einen detaillierten statistischen Überblick über unsere eigenen Caches. Wir aktualisieren diese Liste fast täglich durch ein entsprechendes Pocket-Querry bei GC. Damit geben wir einen Überblick über unsere aktiven Caches und zeigen die "Besuchsrate" unserer Caches durch unsere Hobbyfreunde.

Wenn man allerdings mehr als 20 Cacheeinträge für einen Cache hat, bevor man dieses Querry aktualisiert, dann läuft einem die Statistik so langsam aus dem Ruder, da GC im Querry-Lauf nur die neuesten 20 Einträge erfasst. Abhilfe gibt's dazu aber auch. Unter GSAK im Register "Geocaching.com-Zugriff" gibt es den Befehl "Letzte Logs abrufen..."; damit kann man alle Logeinträge wieder in den Datenbestand reinholen.Im selben Register unter dem Befehl "Cache-Daten aktualisieren..." kann man außerdem alle anderen Cachedaten (z.B. Status, Favoritenpunktestand, Anzahl der Logs) aktualisieren. Nichts geht über eine saubere Statistik.

Irgendwann störte uns das "unvollständige" Bild der Übersicht Schwierigkeit/Gelände. Im Herbst 2009 waren nur noch 6 dieser D/T-Kombinationen in der Matrix zu füllen. Also machten wir uns auf den Weg auch diese "Lücken" noch zu schließen. Ein glücklicher Umstand fügte es, dass das Team Rheininsel fast vor dem gleichen "Problem" stand.

Der erste Anlauf war der Cache Tonne 6. Ein herrlicher Ausflug auf der Rurtalsperre bei unanständig schönem Herbstwetter. Und da wir schon mal in dieser Gegend waren, wurden an diesem Tag auch einige Caches in der näheren Umgebung eingesammelt.

Schon einen Tag später wurde der Cache Himmelblau angegangen. Das Rätsel fanden wir nicht so schwierig, aber die Lokation versprach knackig zu werden. So vergewisserten wir uns vor dem Landgang beim Owner, dass wir richtig geraten hatten und zogen dann erst los. Wir wurden nicht enttäuscht. Umgebung und Versteck vom Cache waren genau nach unserem (zugegebenermaßen etwas ausgefallenen) Geschmack. (Der Cache ist seit Januar 2010 archiviert.)

Jetzt ging's den Hühnern an den Kragen. 1001 Broiler Anfang Oktober 2009 war die nächste Station auf dem Weg zur vollständigen Matrix. Zunächst fanden wir den Einstieg nicht. Waldarbeiter hatten die Umgebung von Station 1 einfach platt gemacht. Aber mit viel Dusel, ein paar unterstützenden Kommentaren aus der TJ-Hotline und letztlich etwas Plausibilisieren konnten wir den ansonsten geländemäßig leichten Parcours meistern. Hinweis: Der Cache ist seit Feb. 2010 archiviert!

Nächster Takt: Ein Ausflug ins Ahrtal. Le Trésor du Cachelot (später umbenannt in: Der Schatz des Pottwalls) stand auf dem Programm. Aber wie heißt es so schön: Vor dem Erfolg haben die Götter den Schweiß gesetzt... Um überhaupt in die Nähe der Cachedose zu gelangen, ist erst mal der Cache La douce vengeance du cachelot  (später umbenannt in: Die Rache des Pottwals) zu knacken. So stiefelten wir an einem nicht so schönen Oktobersonntag nichtsahnend unserem Schicksal entgegen. Machen wir's kurz: Wir fanden an diesem Tag weder das eine noch das andere, hatten 10 km in forderndem Gelände abgespult, waren mit einem Feuerwerk an Ideen konfrontiert und waren am Ende erst mal aus und alle. Vier Tage später dann der nächste Versuch. Jetzt reichte es endlich zum Fund des heißersehnten Matrixpunktes; dafür blieb uns bis auf weiteres das Ergebnis der süßen Rache des Cachelot verborgen. Irma la Douce wäre uns lieber gewesen. Statistik ist halt ein mühsames Geschäft.

Nachtrag: Natürlich haben wir im Sommer 2010 die Rache des Pottwals abgeschlossen. Halbe Sachen gibt es bei uns nicht. Im Glauben, hier nur noch kurz was "abzuholen", hatten wir uns im feinen Sonntagszwirn auf den kurzen Weg gemacht, nur um festzustellen: Um diese Dose zu bergen geht's nur auf allen Vieren. Also runter mit den Klamotten und rein ins Loch. Der Titel des Caches sollte ernst genommen werden!

Jetzt wurde es spannend. Für die vorletzte Schwierigkeitskombination D5/T3,5 suchten wir den Cache Irrational aus. Über 100 km von unserem Heimatort entfernt, irgendwo im Norden von Köln. Da wir auf "Nummer Sicher" gehen wollten, machten wir insgesamt zwei Besuche. Der Cache hat einen auf ihn gewidmeten TB. Laut Besitzer würde man - erst mal im Besitz des TB - ohne Probleme auf den Lösungsansatz des Mystery schließen können. Zugleich liefen wir die Mikros ab, die laut Cachebeschreibung aufzusuchen waren, um den Faktor zur Berechnung der Cache-Koordinaten tatsächlich zu ermitteln. Wir hatten zwar einen schönen Nachmittag in reizvoller Umgebung, aber so richtig eine Lösung hatten wir noch nicht. Tage später glaubten wir dem Rätsel auf die Schliche gekommen zu sein. Und plausible Koordinaten gab es auch. Nur vor Ort war dann die Enttäuschung groß: Nichts, außer viel Unrat. Eine offenbar verunsicherte Anwohnerin wollte wissen, ob wir von der Stadt wären... hier, das mit dem Müll schreit doch gen Himmel. Nun, wir konnten der guten Dame nicht helfen. Ein TJ gab uns dann den entscheidenden Tipp, zwar nicht weit weg, aber jetzt doch mit der entscheidenden Dose am Ende. Und das Rätsel: Wenn man die Lösung weiß, dann ist alles ganz einfach. Ein irrationales Abenteuer und wie immer...wir hatten viel zu kompliziert gedacht!

D5/T4.5 war unser letzter abzuarbeitender Matrixpunkt. Davor musste das Team Rheininsel noch die Kombination D5/T1 "erledigen", aber der Zufall wollte es, dass wir das mit dem letzten gemeinsamen Abenteuer kombinieren konnten. Unsere Wahl fiel auf Ein Mondschaf und verbotene Sprünge irgendwo in Gelsenkirchen. Die Koordinaten für die erste Station konnten wir uns durch das Cachechecker-Prüfprogramm bestätigen lassen. Das gab uns etwas Sicherheit (bei der langen Anreise), auch an korrekter Stelle nach dem Mikro zu suchen. Wir waren schnell fündig und konnten uns jetzt auf den Final konzentrieren. Aber der Versteckort des Final hatte es in sich. Und wieder: Wir dachten viel zu kompliziert. Glaubten wir, nur mit schwerer Kletterausrüstung an die vermeintliche Dose heranzukommen, belehrte uns ein TJ, dass wir das auch viel einfacher haben könnten. Wie, wird nicht verraten, aber uns fiel ein Stein vom Herzen: Das Gelände war an diesem Tag muggeldurchseucht und wir hätten mit Klettereinlagen viel zu viel Aufmerksamkeit auf uns gezogen. Hinweis: Der Cache ist seit März 2010 archiviert.

So war Anfang November 2009 für Team Rheininsel und uns der feierliche Augenblick:

Wir hatten alle 81 D/T-Kombinationsmöglichkeiten erreicht. Ist doch was für die Statistik.

Wir hatten bis zum Erreichen der vollständigen Matrix unsere Statistik auch in unserem Profil auf Geocaching.com veröffentlicht. Irgendwie kam uns das dann doch zu protzig vor und so führen wir sie nur noch auf unserer Homepage weiter. Da guckt eh keiner rein!

Natürlich hatten irgendwann auch wir bemerkt, dass Groundspeak inzwischen eine komfortable Statistik im Benutzerprofil eingerichtet hat. Aber wir finden die bunte von GSAK halt schöner und so lassen wir beide stehen. Dabei fällt uns auf, dass wir noch nie am 29. Februar gecacht haben. Na, da bietet sich in 2012 doch eine echte Chance, diese Lücke auch noch zu füllen!

Nachtrag Mai 2012: Natürlich haben wir den Schalttag cachemäßig genutzt. Es gab sogar ein Event am Deutschen Eck und alle (uns eingeschlossen) kamen.

Tipp: Weitere Anmerkungen zum Statistik-Thema gibt's unter Cachedose August 2012

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Letzte Änderung: 22.09.2013