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Der Cache Tempora Iniqua (archiviert)

Fährt man auf der B258 an Mayen vorbei, sieht man auf der gegenüberliegenden Seite ein markantes Gebäude hoch oben auf dem Katzberg thronen. Besucht man die Stätte, erfährt man, dass sich hier im 3. Jahrhundert eine Befestigungsanlage der Römer befand. Da es sich um eine der größten römischen Wehranlagen der Römer in Rheinland-Pfalz handelt, musste sie natürlich als Cache in den Julius-Geschichten mit eingebunden werden. Dummerweise lebt unser Julius im 2. Jahrhundert. So ging das nur mit einem Trick: wir ließen ihn diese Geschichte im Traum erleben.

Der Bau der Wehranlage verdeutlicht eindrucksvoll, wie hier eine Zivilisation zu Ende ging. Wenige Jahrzehnte später geriet dieser Teil Europas völlig in Vergessenheit.

Gleichzeitig erfährt man hier einiges über den Schieferabbau. Durch die naheliegende Schiefergrube, die auch heute noch betrieben wird, ist ein gewaltiger Abraumberg im Laufe der Zeit aufgeschichtet worden. Zu keiner Stunde ist diese Halde ruhig; immer wieder gleitet ein Stück Schiefer den Hang hinunter.

Der Cache wird wenig aufgesucht. Das lag bis Ende 2008 wohl auch daran, dass zum Schluss ein recht steiler Hang erstiegen werden musst, und das Cacheversteck trotz Spoilerfoto schlecht zu finden war. Nunmehr, nachdem die erste Cachedose verschwandt, haben wir das Cache-Versteck etwas verlegt, so dass diese steile Klippe nicht mehr genommen werden muss.

Für Numismatiker war der anfängliche Cache eine wahre Fundgrube. In der Cachedose befanden sich Münzen aus aller Herren Länder. Ein Hinweis an Arbeitskollegen, uns doch die nicht mehr gebrauchten Urlaubs- und Dienstreise-Kleinmünzen für den Cache zur Verfügung zu stellen, war recht erfolgreich. So waren insbesondere durch Dienstreisen in die Tiefen der ehemaligen Sowjetunion eine paar exotische Münzen eingesammelt worden. Aber ein Vandalenbesuch reicht aus, um das alles wieder verschwinden zu lassen. Schade.

Jetzt ist die Cache-Dose zu einem einfachen Petling geschrumpft, da wiegt der Verlust nicht so schwer.

Januar 2010: Sowohl der Mikro an der vorletzten Station als auch der Petling an der Cache-Station waren verschwunden. Wir entschieden uns, in diesem Bereich keine neuen Dosen mehr auszulegen und den Cache zu archivieren.

Ein bisschen Statistik:

  • Veröffentlicht am: 25.02.2005
  • Gesamtlänge:  ca. 4,4 km
  • Höhenunterschied:  120 m
  • Der erste Finder war  Baer am 26. Februar 2005
  • Archiviert am 27.01.2010
  • Funde insgesamt: 53

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Letzte Änderung: 01.10.2012